Klostergarten Bad Herrenalb

© MH 2017

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Der Klostergarten entstand angelehnt an den St. Gallener Klosterplan auf dem Gelände des ehemaligen Auditoriums des früheren Zisterzienserklosters Herrenalb. Als Projekt im Rahmen der Gartenschau 2017 entstand er mit Hilfe vieler Bürgerinnen und Bürger.

Mit den vielen Hochbeeten entstand so ein Ort zum Eintauchen in die Vergangenheit der Klostermedizin.  Solch ein Klostergarten war für die Versorgung der Klostergemeinschaft lebenswichtig: Neben den Kräutern für die Speisen war er zugleich Apotheke bei Krankheiten der Menschen in der Region.

Die spirituelle Dimension des Klostergartens wird durch die Anlage der Mittelwege in Form eines Kreuzes symbolisiert. Aber auch an reinen Zierpflanzen haben sich die Mönche damals erfreut. Im kleineren "Mariengärtchen" blühen deshalb klostertypische Gewächse wie Spalierobstbäume, Rosen und Narzissen. Zur Pflege der Pflanzen wurde in der Mitte des Gartens ein Schöpfbrunnen angelegt.

Unterstützung bei der Auswahl der verwendeten Pflanzen leistete die Deutsche Homöopathie-Union Dr. Willmar Schwabe (DHU) aus Karlsruhe.

"Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen"

Bernhard von Clairveaux

Rose des Cisterciens

© MH

Die "Rose des Cisterciens" ist eine Züchtung des französischen Rosenzüchters Delbard.

Die Rose verändert ihr Aussehen ständig, was ihr einen besonderen Reiz verleiht.

Sie wurde zu Ehren der 900-Jahrfeier der Abtei von Citeaux benannt - gepflanzt in den bekannten Gärten des Klosters Fontfroide bei Narbonne.

La rose du IXe centenaire de la fondation de l´abbaye de Citeaux. Ce rosier à été planté à l´abbaye de Fontfroide