La Route des abbayes cisterciennes

Die Zisterzienser hatten ein weites Wegenetz über Europa gespannt. Das länderübergreifende Filiationsprinzip der Zisterzienser und das jährliche Generalkapitel schloss alle Klöster zu einem Netzwerk zusammen.

Die Internetpräsenz unter www.cister.net und die Herausgabe von Kartenmaterial und einem Reiseführer, dem „Routier cistercien“, vernetzen die einzelnen Orte untereinander und sind mittlerweile für den auf Zisterzienser-Spuren Reisenden unverzichtbare Hilfsmittel in den Ländern französischer Zunge.

Das Logo der Charte, ein stilisiertes Kapitell, wie man es in Zisterzienserbauten oft finden kann, dient als Erinnerungshilfe. Pilger, Besucher und Touristen können den damit ausgezeichneten Ort sofort einordnen. Das Logo und die Charte stehen nicht zuletzt auch für das Bemühen, in angemessener Weise das geistliche Anliegen der Zisterzienser geschichtlich einzuordnen und weiterzuvermitteln.

Die „Charte européenne des Abbayes et Sites Cisterciens“ wurde 1988 von Vertretern einiger ehemaliger Zisterzienserklöster im Ursprungsland des Ordens, Frankreich, ins Leben gerufen. Inzwischen gehören der Vereinigung mehr als 160 Mitglieder an, vor allem im frankophonen Bereich; im deutschsprachigen Raum sind es inzwischen 22 Zisterzienserstätten.

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In Deutschland hat sich in den Evangelischen Landeskirchen die Gemeinschaft der Evangelischen Zisterzienser-Erben in Deutschland gegründet. Sie hat Gaststatus im Zisterzienserorden. Hier ein Übersichtskarte dieser Gemeinschaft.